Das Graetzer Reych

Ihr Wahlspruch: „Ernst der Sinn und hoch das Ziel, doch die Form ein heit’res Spiel.“

Das Reych Graetz an der Mur ist stolz auf seine prächtige Burg, „Die florianische Schlossbergburg“, die sich in den Kellerräumen des renommierten Grazer Parkhotels befindet. Hier sippen wir unter romantischen Kellergewölben.

Die Graetz ist ein ehemaliges Urschlaraffenreych. Manche urschlaraffische Traditionen und Gebräuche wie z.B. das Sippungsschlusslied haben sich bis heute erhalten.In der Graetz legt man Wert auf gediegene Kunstsippungen, die oft das Lebenswerk von Ehrenschlaraffen zum Thema haben. Es gibt auch ein eigenes Reychsorchester, oftmals verstärkt durch Musici befreundeter Reyche. Aber auch die Musici der Graetz sind in anderen Reychen willkommene Gäste.Höhepunkte des Graetzer schlaraffischen Lebens sind die alljährliche Schilcher- und Kästensippung, die Martinisippung und Ganslatzung mit Burgfrauen im Windmond sowie die Adventkrystalline.  In unregelmäßigen Abständen gibt es eine Silvesterkrystalline sowie das Hosenbandturney im Rahmen der Fastnachtssippung. Die Kleinen, inzwischen meist Enkelkinder alteingesessener Sassen, freuen sich in jeder Winterung auf die Krampuskrystalline und im Fasching auf den Kinderfasching mit dem Kasperltheater. Am Aschermittwoch beatzen und beschwatzen sich Rittersleut’ und Burgfrau’n bei einem köstlichen Heringschmaus.Belebt wird die Sippungsfolge ferner durch die Junker- und Knappensippung. Die Sommerung ist für die Graetzer  Sassen keine Jahreszeit schlaraffischer Langeweile: Gemütliche Krystallinen vereinen Ritter, Burgfrauen und Tross zu schlaraffischer Geselligkeit. An jedem 1. und 3. Freitag sind auch die Burgfrauen bei den Krystallinen in der Burg willkommen, an den übrigen Freitagen gibt es ein formloses Zusammentreffen der Sassen in der Burg.